Hubertus Zdebel zum LEP NRW

26.11.2015: Der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel hat seine Kritik am Landesentwicklungsplan Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Fracking werde demnach nicht umfassend ausgeschlossen.

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Refugee Radio von Funkhaus Europa

In großen Teilen von NRW auf UKW 103,3 MHz empfangbar, wendet sich Funkhaus Europa, das Gemeinschaftsprogramm von Rundfunk Berlin/Brandenburg, Radio Bremen und WDR, montags bis freitags ab 11:55 Uhr mithilfe einer kostenlosen App speziell an Flüchtlinge. Der Inhalt jeder Sendung ist als Podcast nachhörbar und als PDF-Datei nachlesbar.

Beispielsweise das Sendemanuskript vom 16.10.2015, als die Änderungen im Asylgesetz vom Bundesrat verabschiedet wurden (die am 1.11.2015 inkrafttreten am 24.10.2015 inkraftgetreten sind): auf Deutsch  Englisch  Arabisch – diese Texte sind nur für eine begrenzte Zeit abrufbar.

Die ARD bietet im Internet einen „Wegweiser für Flüchtlinge“ mit Videobeiträgen auf Englisch und Arabisch an.

Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung am 20.10.2015

Interessengemeinschaft Gegen Gasbohren im Tecklenburger Land (IGTL)
Lokale Agenda 21 Ibbenbüren e.V.

Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung:

Schützt uns das geplante Berliner Fracking-Gesetz vor Gasbohrungen durch ExxonMobil im Tecklenburger Land?

Dienstag, den 20. Oktober 2015 um 19 Uhr
im Großen Saal des Rathauses in Ibbenbüren

Diskussionspartner:

MdB Ingrid Arndt-Brauer (SPD)
MdB Anja Karliczek (CDU)
MdB Oliver Krischer (Bündnis ’90/Die Grünen)
MdB Hubertus Zdebel (Die LINKE)

Moderation:
Dr. Michael Harengerd  (Bundesweites Netzwerk Gegen Gasbohren)

Nach der Zusage der Kreistagsvertreter aller Parteien zum gemeinsamen Engagement gegen Fracking-Bohrungen im Kreis Steinfurt auf der IGTL-Veranstaltung vom 8. September in Ibbenbüren möchte die IGTL nun von den Bundestagsfraktionen wissen, ob mit dem zur Berliner Verabschiedung im Herbst geplanten Fracking-Gesetz entsprechende Gasbohr-Aktivitäten im Tecklenburger Land wirkungsvoll ausgeschlossen werden können, oder ob diese Problematik aus dem Bundestag in eine dem Wähler nicht verantwortliche „Expertenkommission“ abgeschoben wird.
Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit den Abgeordneten und den VertreterInnen des Netzwerkes „Gegen Gasbohren“!

IGTL – Sprecherkreis: Dr. Eckart John, Heiner Imping, Maria Frank, Ernst Goldbeck, Heinrich Bartelt

(als JPG-Datei, druckbar)

Für Flüchtlinge und ihre Helfer

Wer sich mit Flüchtlingen ein wenig unterhalten möchte, auf Deutsch, Englisch oder Französisch aber nicht weiterkommt, kann es mit einer kleinen Textsammlung (PDF zum Ausdrucken und HTML zum Lesen im Browser) versuchen.

Freiwillige haben zu diesem offenen Projekt beigetragen. Für einen allgemeinen Überblick sollte man die Seiten von refugeephrasebook.de (Englisch) durchblättern, um sich über den gegenwärtigen Stand zu informieren, um mit eigenen Beiträgen oder mit einer Spende den weiteren Betrieb des Internetauftritts zu unterstützen.
Weiteres zum Refugee Phrasebook unter Wikibooks (Englisch).

Internetangebot für  Flüchtlinge mit dem Wunsch zu studieren

Die von Berliner Studenten gestartete Kiron University bietet Flüchtlingen den kostenlosen Einstieg in ein vollwertiges Bachelor-Studium. Das Studium besteht aus einem zweijährigen Online-Teil an der Kiron-Universität und einem einjährigen Präsenzteil an einer herkömmlichen Universität. Bewerbungen um einen Studienplatz werden bis zum 15.10.2015 entgegengenommen. Zur Finanzierung des Universitätsbetriebs über Crowdfunding werden Spenden gesammelt.
Mit der MOOC-Methode ist es technisch möglich, viele Studenten mit flexibler Zeiteinteilung lernen zu lassen.

Interessenten sollten sich die Bedingungen für die Aufnahme des Studiums an der Kiron-Universität genau ansehen, für einen ersten Überblick die Seite mit Fragen und Antworten.

 

Orientierungshilfe für Flüchtlinge

Vor allem an Flüchtlinge wendet sich der Refugee Guide als kleine Orientierungshilfe. Der Refugee Guide erklärt zum Hintergrund: „Der einzige Zweck dieser Orientierungshilfe ist die Vermittlung nützlicher Informationen.“

Für einen schnellen Überblick über den Umfang sollte man sich die deutsche Fassung ansehen.

IGTL (2)

Die Politik zum Fracking

8.6.2015: Antwort der Ministerpräsidentin von NRW auf einen Brief der Arbeitsgemeinschaft der Paderborner Natur- und Umweltschutzverbände zum Fracking

3.7.2015: Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärs Brigitte Zypries auf eine Schriftliche Frage von Dr. Julia Verlinden (MdB) zur Überwachung der Emission von Methan und sonstigen Gasen, die im Entwurf der Neuregelung der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung Bergbau (UVP-V Bergbau) vorgesehen ist  (Frage 20, Seite 19)

3.8.2015: Antwort des Staatssekretärs Matthias Machnig auf eine Schriftliche Frage von Dr. Julia Verlinden (MdB) betreffend Maßnahmen zur Reduktion von Methan-Emissionen

10.8.2015: Antwort des Staatssekretärs Rainer Baake auf die Schriftliche Frage von Dr. Julia Verlinden (MdB) zum Abfackeln von Erdgas

8.9.2015: Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Florian Pronold auf die Schriftliche Frage von Dr. Julia Verlinden (MdB) betreffend bundeseinheitliche, angemessene Mindestabstände von Tiefbohrungen (insbesondere für Erdgas- und Erdölförderung) zu Gebäuden, öffentlichen Verkehrsanlagen und ähnlichen zu schützenden Objekten

29.9.2015: Pressemitteilung des Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel zur Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage „Erdbebenrisiken der Erdgasförderung“

Pressemeldungen

8.9.2015: Volker Fritz: Zusammenfassung von „Oil and Gas Producers – Reliable Environment Protectors?“ (basierend auf der AP-Meldung von John Flesher: „Drilling Boom Means More Harmful Waste Spills“)

17.9.2015: Volker Fritz: Zusammenfassung von „U.S. Öl – und Gasindustrie manipuliert die University of Colorado zu genehmen Aussagen“  (basierend auf dem Huffington-Post-Artikel von Jesse Coleman: „University of Colorado Part of Fracking PR Scheme“)

Volker Fritz ist im Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land tätig.

Fracking im Münsterland

Sammlung von Meldungen zum Fracking, veröffentlicht vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalgruppe Münsterland

Fracking in den Niederlanden

31.5.2014: Niederlande prüfen Fracking an der Grenze (Grafschafter Nachrichten)

Der Blog erdoel-erdgas-deutschland.de

Der Blog erdoel-erdgas-deutschland.de sammelt öffentliche Informationen zur Fracking-Diskussion und hat gelegentlich eine ganz andere Meinung als die Fracking-Gegner. Nach eigener Aussage auf der Startseite ist erdoel-erdgas-deutschland.de unabhängig.

Zur Klarstellung: Auch die IGTL will unabhängig sein und bleiben. Die Grenze unserer Neutralität ist da erreicht, wo es um die Gesundheit der jetzt und in Zukunft Lebenden und unzumutbare Schäden geht – sowohl in unserer Region als auch weltweit.

Kommentare, Diskussionen und Kritik sind bei uns willkommen.

Anders als Fracking: Tektomechanik

Die Erdgas-Erkundungsmethode Tektomechanik (Liste beim Stichwort Tektomechanik anklicken), auch beim WDR erklärt, funktioniert anders als Fracking, weil zumindest keine speziellen Chemikalien verwendet werden. „Am Schreibtisch“ werden in den vorhandenen Informationen aus dem Bergbau mögliche Flözgas-Quellen gesucht, die ohne das Aufbrechen des Schiefergesteins ausgebeutet werden können. Es sollen nur natürliche Brüche und Risse in Steinkohlelagerstätten genutzt werden, wie die HammGas GmbH & Co. KG als Antwort auf die Frage „Wird HammGas Fracking einsetzen?“ angibt.

Diese im Gebiet Hamm-Ascheberg vorgesehene Erdgasfördermethode wird von der Bürgerinitiative BIGG Hamm kritisch verfolgt. Einen Fragenkatalog der BIGG hat HammGas beantwortet (Stand 20.11.2014) . Nach Bürgerinformationsveranstaltungen in Ascheberg (16.6.2015) und Werne (22.6.2015) hat HammGas Fragen und Antworten zusammenfassend am 7.7.2015 veröffentlicht.

23.5.2015: Die VDI-Nachrichten zur Tektomechanik

Veröffentlichungen der IGTL

Am 3.7.2015 wurde die  Interessengemeinschaft gegen Gasbohren im Tecklenburger Land  (IGTL) als Gruppe innerhalb der Lokalen Agenda 21 Ibbenbüren gegründet. Die lokale Presse berichtete darüber (siehe Anmerkung 1 unten).

Veröffentlichungen der IGTL zu ihrer Arbeit, zum Thema Fracking allgemein sowie speziell im Tecklenburger Land:

Die IGTL

Die Vorgeschichte der IGTL in der Presse: Vielfaches Nein zum Fracking (IVZ vom 27.6.2015) (siehe Anm. 1)

2.7.2015: Gründung der IGTL

24.7.2015: Presseerklärung der IGTL: IGTL plant Gespräch mit Kreistagsvertretern zum Thema Gasbohren und Fracking

Die Politik

Aus dem Bundestag: Votum über Fracking in den Herbst verschoben (Bericht der IVZ 1.7.2015) (siehe Anm. 1)
13.8.2015: Politiker-Statements

Die Stadt Ibbenbüren

25.3.2015: Präsentation im Umweltausschuss der Stadt Ibbenbüren
26.3.2015: Stellungnahme der Stadt Ibbenbüren zum Verlängerungsantrag von Exxon

Vorträge zum Fracking

12.6.2015 Pressemitteilung: Die Lokale Agenda 21 Ibbenbüren e.V. lädt zum Thema Fracking am 25.6.2015 ein

23.6.2015: Vortrag Dr. Volker Wrede (Geologischer Dienst NRW): „Unkonventionelle Erdgasvorkommen in NRW – Chancen und Risiken“ (PDF 5,33 MB, siehe Anm. 2)
23.6.2015: Olaf Martins, Dr. Birgit Müller-Vellenga: „Perspektiven heimischer Erdgasförderung“ (PDF 3,27 MB, siehe Anm. 2)
25.6.2015: Dr. Meiners (ahu AG): „Bedroht Fracking das Ibbenbürener Trinkwasser?“ (PDF 5,15 MB, siehe Anm. 2), Ankündigung auf der ahu-Webseite
IGTL-Notizen zur Info-Veranstaltung der Stadt Ibbenbüren am 23.6.2015 (siehe Anm. 3)

Bisherige Erfahrungen mit Fracking

Die Piratenpartei zu bisherigen Unfällen beim Fracking (aufgelistet bis 24.5.2013)
30.6.2014: Der Regionalrat Münster nimmt Stellung zum Fracking in den Niederlanden
28.7.2014: Bericht über einen erneuten Leitungsschaden im Erdölfeld Scheerhorn (Landkreis Grafschaft Bentheim)
Bürgerinitiative Frackingfreies Hamburg-Harburg: Fracking-Störfälle in Norddeutschland (Einträge bis zum 23.12.2014)
Christoph Hartmann: Energiegewinnung und Risikoabwägung

Allgemeines

Meldung von REUTERS/Mark Blinch/Files: EXXON kauft bestellte Klimastudien (ohne Datum)
22.6.2015 IGTL: Argumente gegen Fracking in Ibbenbüren (und anderswo in Deutschland)

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Anmerkungen

Anmerkung 1: Wiedergabe der Presseberichte der IVZ mit freundlicher Genehmigung der Ibbenbürener Volkszeitung (IVZ)

Anmerkung 2: Dieses Dokument liegt auf dem Server der Stadt Ibbenbüren, wo noch weitere zum Thema Fracking und zum energetischen Qualitätsmanagementsystem der Stadt Ibbenbüren zu finden sind.

Anmerkung 3: Der in der Notiz rot markierte Begriff ist laut Exxon Butoxyethoxyethanol (IUPAC-Nomenklatur: 2-(2-butoxyethoxy)ethanol, Summenformel: C8-H18-O3), Fundstellen 1 und 2. Siehe auch Exxons Darstellung hierzu im Internet.
Zu Cholinchlorid siehe Wikipedia.
(gn)