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Podiumsdiskussion mit Landespolitikern am 3.5.2017

Die Interessengemeinschaft gegen Gasbohren im Tecklenburger Land (IGTL) und die Lokale Agenda 21 Ibbenbüren laden ein zu einer Diskussion über die Zukunft der Energieversorgung im Land Nordrhein-Westfalen. Eingeladen sind Politiker, die zur Landtagswahl in NRW kandidieren.

Neben der grundsätzlichen Einstellung der Politiker zu Fracking, Kohle und Erneuerbaren Energien dürfte für Ibbenbüren interessant sein zu erfahren, wie sich die Kandidaten die Zukunft der hiesigen Bergleute und des lokalen Kohlekraftwerks vorstellen, wenn die Steinkohleförderung in Deutschland beendet ist.

Einladung als PDF-Datei

Randbemerkung:
Bei der Frage an Politiker, wie man es mit dem beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien hält, ist die häufigste Antwort: „Weil die Netze nicht ausgebaut sind und die Speicherkapazität im Land nicht ausreichend ist, müssen wir bremsen. Leider, leider!“ – oder so ähnlich. Vielleicht ist einer der Politiker am 3.5.2017 mal so mutig zu sagen: „Ich werde mich für den schnellen Ausbau der Speicherkapazitäten parallel zum schnellen Ausbau der Erneuerbaren einsetzen.“

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Einladung zur Informationsveranstaltung

Liebe Mitglieder und Interessenten der IGTL und der bürgerlichen Nutzung erneuerbarer Energien im Tecklenburger Land!

Die IGTL lädt hiermit alle Interessenten von Bürgerenergieprojekten ein zu einer Informationsveranstaltung

am Nikolaustag, Dienstag, den 6. Dezember.

Zeit und Ort: 19 Uhr – diesmal im AWO-Gebäude, Ibbenbüren, Klosterstraße 17.

Folgender Programmablauf ist vorgesehen:

19:00 Begrüßung
19:05 Johannes Dierker Energiewendelösungen in der Gemeinde Saerbeck
19:20 Dr. Tanja Lippmann

Erneuerbare Energien und Batteriespeicher für Privat- und Geschäftshäuser“
19:40 Martin Torka und Sebastian Ludwig „Batteriespeicher zur Strommarkt-Teilnahme“
20:00 Zusatzinformationen, Austausch und Diskussion
– Weitere technische Möglichkeiten für „100 % EE im kleinen und im Größeren“
– Aktivitäten zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Ibbenbüren und im

Tecklenburger Land
– Kann eine Bürgerenergiegenossenschaft den regionalen EE-Ausbau beschleunigen?

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Mit freundlichen Grüßen

Heinrich Bartelt


IG gegen Gasbohren im Tecklenburger Land (IGTL)
Mitglied im Lokale Agenda 21 Ibbenbüren e.V.
https://lokaleagendaibbenbueren.wordpress.com/author/igtlblog/

PS

Zudem hat seine Teilnahme zugesagt:

Hubertus Zdebel, Mitglied des Deutschen Bundestages

Er ist ordentliches Mitglied im

Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Ordentliches Mitglied in der

Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe gemäß §3 Standortauswahlgesetz

Mitglied im Arbeitskreis: AK II: Struktur- und Regionalpolitik

Die Lokale Agenda 21 Ibbenbüren weist ausdrücklich auf die Wichtigkeit der Thematiken hin. Weder ist das Thema Gasbohren/Fracking vom Tisch, noch ist die Bereitschaft zur Hinwendung zu den Erneuerbaren in allen Köpfe vorhanden!

Wir haben klare Ziele, unterstützt uns/unterstützen Sie uns dabei!

Maria Frank

LA21 Ibbenbüren

Pressemitteilung vom 17.10.2016

IGTL: Weiterer Kampf für Frackingverbot und Umsteuern auf erneuerbare Energie

Die Interessengemeinschaft gegen Gasbohren im Tecklenburger Land (IGTL) wird sich auch im bevorstehenden Wahljahr 2017 weiterhin einsetzen für ein bundesweites Verbot von Fracking und Gasbohren nach sogenannten „unkonventionellen Quellen“. Das bekräftigte der IGTL – Sprecherkreis in seiner jüngsten, zehnten Sitzung seit IGTL-Gründung in der Ibbenbürener Familienbildungsstätte.  Die IGTL sieht sich in ihrer Haltung gestärkt durch die Ergebnisse des Bundestreffens von 27 Anti-Fracking-Initiativen vom 8. und 9. Oktober in Quakenbrück.
An diesem Bundestreffen hatten für die IGTL Ernst Goldbeck (Ibbenbüren) und Michael Baar (Recke) teilgenommen. Nach den Informationen der beiden IGTL-Vertreter ist das Bundesbündnis mit den Festlegungen des im Juni vom Deutschen Bundestag beschlossenen Fracking-Gesetzespaketes nicht zufrieden.  Da darin das grundwassergefährdende Bohren nach unkonventionellem Schiefergas, wie es die bisherigen Exxon-Aufsuchungsgenehmigungen im Tecklenburger Land vorsehen, nur bis zum Jahre 2021 verboten sei, will die IGTL im Vorfeld der NRW-Landtagswahlen im Frühjahr und der Bundestagswahlen im Herbst 2017 Diskussionen mit den zur Wahl stehenden Parteien organisieren.
Nach den Beschlüssen der Pariser Weltklimakonferenz vom Dezember 2015 zur weltweit  vollständigen „Dekarbonisierung“ bis 20150, also zum völligen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energiequellen, ist es nach IGTL-Ansicht widersinnig, jetzt noch nach neuen fossilen Gasquellen zu bohren und dabei neben der Klimaerwärmung zusätzlich das Trinkwasser zu gefährden. Schon heute gebe es ein Überangebot an preiswerter und schadstofffreier Sonnen- wie Windenergie, die durch weitere Beschlüsse des Bundestages vom Juni in ihrem Wachstum nun sogar ausgebremst würden. Nach Meinung der IGTL müssten die kommenden fünf Jahre stattdessen genutzt werden, durch eine steigende Nutzung erneuerbarer Energien die Förderung gefährlicher Fracking-Gase ab 2021 überflüssig zu machen.
Aus der Sicht der IGTL bietet die Gemeinde Saerbeck viele positive Beispiele für eine engagierte regionale Nutzung erneuerbarer Energien. Nach diesem motivierenden Vorbild sei auch in Ibbenbüren und anderen Gemeinden des Tecklenburger Landes die Gründung kommunaler Energie-gesellschaften möglich und wichtig, initiiert entweder von den Gemeinden selbst oder von engagier-ten Bürgern und/oder regionalen Unternehmen. Die dadurch angestrebten zusätzlichen Investitionen in erneuerbare Energien nützten nicht nur der Umwelt, sondern verhinderten Kapitalabflüsse in Gas- und Ölförderstaaten und dienten damit der regionalen Wertschöpfung und Steuerkraft.

Die IGTL begrüßt daher auch das  für den 27. Oktober vom Landkreis Steinfurt Im Rahmen des Projektes „Energieland 20150“ vorgesehene „Vernetzungstreffen Bürgerenergie Kreis Steinfurt“ und wird mit mehreren Vertretern daran teilnehmen.  Die IGTL weist außerdem hin auf die öffentliche Informationsveranstaltung mit Herrn Ulrich Ahlke vom Kreisamt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zum Thema „Energieland Kreis Steinfurt 2050“ am 19. Oktober ab 19:00 Uhr im Gasthof Rohlmann, Alte Bockradener Str. 81, 49479 Ibbenbüren.

Die nächste öffentliche Versammlung der IGTL findet statt am Nikolaustag, den 6. Dezember ab 19 Uhr bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) an der Klosterstraße 17 in Ibbenbüren. Es geht dabei um private und öffentliche Investitionen in erneuerbare-Energie-Anlagen und die mögliche Gründung einer Bürgerenergiegesellschaft in Ibbenbüren. Als Gastreferenten werden dazu verschiedene Energiefachleute erwartet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

(Foto oben: IG Fracking-freies Artland)

Pressemitteilung vom 5.7.2016

IGTL: Vorläufiges Frackingverbot nutzen für Investitionen in erneuerbare Energien

Mit dem am 24. Juni vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Fracking – Gesetzespaket befasste sich der Sprecherkreis der Interessengemeinschaft gegen Gasbohren im Tecklenburger Land (IGTL) in seiner jüngsten Sitzung. Bedauert wurde, dass sich die Bundesregierung noch nicht zu einem kompletten Frackingverbot habe durchringen können, wie es zum Beispiel seit 2011 in Frankreich gelte. Wenn die Bundesregierung sich deutschlandweit für die Energiewende ausspreche und bei den Klimaverhandlungen international sogar für einen verstärkten Ausstieg aus den fossilen Energieträgern eintrete, sei es unverständlich, dass sie im eigenen Lande den Ausbau der erneuerbaren Energien bremse und konventionelle neue Frackingprojekte ermöglichen wolle.

Positiv ist aus Sicht der IGTL allerdings, dass zumindest das sogenannte „unkonventionelle Fracking nach Schiefergas“, wie es die bisherigen Exxon-Aufsuchungsgenehmigungen im Tecklenburger Land vorsehen, bis zum Jahre 2021 verboten bleibe. Ein Wermutstropfen sei dabei, dass auch beim besonders umweltbelastenden unkonventionellen Fracking bis zu vier Probebohrungen erlaubt bleiben sollen, wenn die jeweilige Landesregierung zustimme. Die IGTL begrüßt, dass Ministerpräsidentin Hannelore Kraft eine Zustimmung der rotgrünen Landesregierung zu solchen Probebohrungen inzwischen ausgeschlossen hat.

Damit kann das Tecklenburger Land aus der Sicht der IGTL zunächst einmal aufatmen  –  allerdings nur bis zur Landtagswahl im Mai kommenden Jahres. Und auch im Vorfeld der der Bundestagswahl im September wird es darauf ankommen, Kandidaten zu unterstützen, die glaubwürdig gegen Fracking und für eine zügige Energiewende zu den Erneuerbaren hin eintreten. „Die Gefahren sind noch nicht gebannt. Wir haben im Tecklenburger Land durch das neue Frackinggesetz also nur Zeit gewonnen. Diese müssen wir nutzen, auf ein endgültiges Verbot des besonders umweltgefährden-den unkonventionellen Frackings hinzuarbeiten“, so Dr. Eckart John aus dem IGTL-Sprecherkreis.

Im weiteren Verlauf der Beratungen setzten sich die Mitglieder des IGTL-Sprecherkreises für die Schaffung von fairen Marktregeln für sämtliche Energiemarktteilnehmer ein. Es sei unverantwortlich für die gemeinsame Zukunft, wenn die verheerenden Schäden der zunehmenden Klimaveränderungen, Unwetter und Gesundheitsfolgen der Luftverschmutzung durch Verbrennung fossiler Energieträger von der Allgemeinheit oder den Betroffenen selbst zu tragen seien, aber den schadstofffreien Energieträgern Sonne und Wind der Netzzugang verwehrt werde mit der Begründung, die Netze seien schon gefüllt mit „sicherem“ Kohlestrom. Wenn sämtliche Gesundheits- und Umweltkosten des Kohlestroms in den Verbraucherpreisen enthalten seien, sei der regionale Strom aus Sonne und Wind schon heute günstiger als aus Kohle und Fracking.

Die IGTL ruft daher alle Akteure des Tecklenburger Landes auf, in den kommenden Jahren verstärkt in erneuerbare Energien zu investieren. Insbesondere auch die regionalen Stadtwerke seien gefordert, den am Klimaschutz interessierten Bürgerinnen und Bürgern Ökostrom aus heimischen Solar-, Windkraft- und Biomasse-Kraftwerken anzubieten, weil dadurch neben dem Klimaschutz auch regionale Wertschöpfung, Steuer- und Wirtschaftskraft gefördert werde. Wenn dies in Ibbenbüren und Umland ähnlich gelinge wie bereits seit längerem erfolgreich in Saerbeck und Recke, blieben Risikotechnologien wie Fracking auch in Zukunft überflüssig. Dafür werde sich die IGTL gemeinsam mit dem „Bundesweiten Netzwerk gegen Gasbohren“ engagieren.

Weitere Probebohrung genehmigt

Auf dem Gebiet der Städte Haltern und Dorsten darf das Gelsenkirchener Unternehmen PVG demnächst nach Erdgas suchen. Die Bezirksregierung Arnsberg hat dem Unternehmen eine Lizenz mit einer Laufzeit von fünf Jahren erteilt.

PVG will auf das umstrittene Fracking verzichten und Gas alleine durch Anbohren von Kohleflözen gewinnen. Einen konkreten Bohrantrag hat das Unternehmen aber noch nicht eingereicht. PVG ist auch an der Firma HammGas beteiligt, die zurzeit in Ascheberg-Herbern eine Gas-Probebohrung vorbereitet.“ (Nachricht des WDR, 01.03.2016)

Wenn das Gasbohren in Haltern und Dorsten interessant ist und in Ascheberg-Herbern vorbereitet wird, müssen wir da nicht befürchten, dass auch in Ibbenbüren Interessen geweckt werden? Energieunternehmen sind ja ansässig! Und Geld-Verdienen und Erneuerbare Energien in Verbindung scheint noch nicht bei allen denkbar zu sein. Oder wird Gasverbrennung bereits als Energiewende gesehen?

Siehe hierzu:
PVG GmbH
HammGas GmbH & Co. KG

Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung am 20.10.2015

Interessengemeinschaft Gegen Gasbohren im Tecklenburger Land (IGTL)
Lokale Agenda 21 Ibbenbüren e.V.

Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung:

Schützt uns das geplante Berliner Fracking-Gesetz vor Gasbohrungen durch ExxonMobil im Tecklenburger Land?

Dienstag, den 20. Oktober 2015 um 19 Uhr
im Großen Saal des Rathauses in Ibbenbüren

Diskussionspartner:

MdB Ingrid Arndt-Brauer (SPD)
MdB Anja Karliczek (CDU)
MdB Oliver Krischer (Bündnis ’90/Die Grünen)
MdB Hubertus Zdebel (Die LINKE)

Moderation:
Dr. Michael Harengerd  (Bundesweites Netzwerk Gegen Gasbohren)

Nach der Zusage der Kreistagsvertreter aller Parteien zum gemeinsamen Engagement gegen Fracking-Bohrungen im Kreis Steinfurt auf der IGTL-Veranstaltung vom 8. September in Ibbenbüren möchte die IGTL nun von den Bundestagsfraktionen wissen, ob mit dem zur Berliner Verabschiedung im Herbst geplanten Fracking-Gesetz entsprechende Gasbohr-Aktivitäten im Tecklenburger Land wirkungsvoll ausgeschlossen werden können, oder ob diese Problematik aus dem Bundestag in eine dem Wähler nicht verantwortliche „Expertenkommission“ abgeschoben wird.
Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit den Abgeordneten und den VertreterInnen des Netzwerkes „Gegen Gasbohren“!

IGTL – Sprecherkreis: Dr. Eckart John, Heiner Imping, Maria Frank, Ernst Goldbeck, Heinrich Bartelt

(als JPG-Datei, druckbar)

IGTL (2)

Die Politik zum Fracking

8.6.2015: Antwort der Ministerpräsidentin von NRW auf einen Brief der Arbeitsgemeinschaft der Paderborner Natur- und Umweltschutzverbände zum Fracking

3.7.2015: Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärs Brigitte Zypries auf eine Schriftliche Frage von Dr. Julia Verlinden (MdB) zur Überwachung der Emission von Methan und sonstigen Gasen, die im Entwurf der Neuregelung der Verordnung über die Umweltverträglichkeitsprüfung Bergbau (UVP-V Bergbau) vorgesehen ist  (Frage 20, Seite 19)

3.8.2015: Antwort des Staatssekretärs Matthias Machnig auf eine Schriftliche Frage von Dr. Julia Verlinden (MdB) betreffend Maßnahmen zur Reduktion von Methan-Emissionen

10.8.2015: Antwort des Staatssekretärs Rainer Baake auf die Schriftliche Frage von Dr. Julia Verlinden (MdB) zum Abfackeln von Erdgas

8.9.2015: Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Florian Pronold auf die Schriftliche Frage von Dr. Julia Verlinden (MdB) betreffend bundeseinheitliche, angemessene Mindestabstände von Tiefbohrungen (insbesondere für Erdgas- und Erdölförderung) zu Gebäuden, öffentlichen Verkehrsanlagen und ähnlichen zu schützenden Objekten

29.9.2015: Pressemitteilung des Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel zur Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage „Erdbebenrisiken der Erdgasförderung“

Pressemeldungen

8.9.2015: Volker Fritz: Zusammenfassung von „Oil and Gas Producers – Reliable Environment Protectors?“ (basierend auf der AP-Meldung von John Flesher: „Drilling Boom Means More Harmful Waste Spills“)

17.9.2015: Volker Fritz: Zusammenfassung von „U.S. Öl – und Gasindustrie manipuliert die University of Colorado zu genehmen Aussagen“  (basierend auf dem Huffington-Post-Artikel von Jesse Coleman: „University of Colorado Part of Fracking PR Scheme“)

Volker Fritz ist im Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land tätig.

Fracking im Münsterland

Sammlung von Meldungen zum Fracking, veröffentlicht vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalgruppe Münsterland

Fracking in den Niederlanden

31.5.2014: Niederlande prüfen Fracking an der Grenze (Grafschafter Nachrichten)

Der Blog erdoel-erdgas-deutschland.de

Der Blog erdoel-erdgas-deutschland.de sammelt öffentliche Informationen zur Fracking-Diskussion und hat gelegentlich eine ganz andere Meinung als die Fracking-Gegner. Nach eigener Aussage auf der Startseite ist erdoel-erdgas-deutschland.de unabhängig.

Zur Klarstellung: Auch die IGTL will unabhängig sein und bleiben. Die Grenze unserer Neutralität ist da erreicht, wo es um die Gesundheit der jetzt und in Zukunft Lebenden und unzumutbare Schäden geht – sowohl in unserer Region als auch weltweit.

Kommentare, Diskussionen und Kritik sind bei uns willkommen.

Anders als Fracking: Tektomechanik

Die Erdgas-Erkundungsmethode Tektomechanik (Liste beim Stichwort Tektomechanik anklicken), auch beim WDR erklärt, funktioniert anders als Fracking, weil zumindest keine speziellen Chemikalien verwendet werden. „Am Schreibtisch“ werden in den vorhandenen Informationen aus dem Bergbau mögliche Flözgas-Quellen gesucht, die ohne das Aufbrechen des Schiefergesteins ausgebeutet werden können. Es sollen nur natürliche Brüche und Risse in Steinkohlelagerstätten genutzt werden, wie die HammGas GmbH & Co. KG als Antwort auf die Frage „Wird HammGas Fracking einsetzen?“ angibt.

Diese im Gebiet Hamm-Ascheberg vorgesehene Erdgasfördermethode wird von der Bürgerinitiative BIGG Hamm kritisch verfolgt. Einen Fragenkatalog der BIGG hat HammGas beantwortet (Stand 20.11.2014) . Nach Bürgerinformationsveranstaltungen in Ascheberg (16.6.2015) und Werne (22.6.2015) hat HammGas Fragen und Antworten zusammenfassend am 7.7.2015 veröffentlicht.

23.5.2015: Die VDI-Nachrichten zur Tektomechanik

Veröffentlichungen der IGTL

Am 3.7.2015 wurde die  Interessengemeinschaft gegen Gasbohren im Tecklenburger Land  (IGTL) als Gruppe innerhalb der Lokalen Agenda 21 Ibbenbüren gegründet. Die lokale Presse berichtete darüber (siehe Anmerkung 1 unten).

Veröffentlichungen der IGTL zu ihrer Arbeit, zum Thema Fracking allgemein sowie speziell im Tecklenburger Land:

Die IGTL

Die Vorgeschichte der IGTL in der Presse: Vielfaches Nein zum Fracking (IVZ vom 27.6.2015) (siehe Anm. 1)

2.7.2015: Gründung der IGTL

24.7.2015: Presseerklärung der IGTL: IGTL plant Gespräch mit Kreistagsvertretern zum Thema Gasbohren und Fracking

Die Politik

Aus dem Bundestag: Votum über Fracking in den Herbst verschoben (Bericht der IVZ 1.7.2015) (siehe Anm. 1)
13.8.2015: Politiker-Statements

Die Stadt Ibbenbüren

25.3.2015: Präsentation im Umweltausschuss der Stadt Ibbenbüren
26.3.2015: Stellungnahme der Stadt Ibbenbüren zum Verlängerungsantrag von Exxon

Vorträge zum Fracking

12.6.2015 Pressemitteilung: Die Lokale Agenda 21 Ibbenbüren e.V. lädt zum Thema Fracking am 25.6.2015 ein

23.6.2015: Vortrag Dr. Volker Wrede (Geologischer Dienst NRW): „Unkonventionelle Erdgasvorkommen in NRW – Chancen und Risiken“ (PDF 5,33 MB, siehe Anm. 2)
23.6.2015: Olaf Martins, Dr. Birgit Müller-Vellenga: „Perspektiven heimischer Erdgasförderung“ (PDF 3,27 MB, siehe Anm. 2)
25.6.2015: Dr. Meiners (ahu AG): „Bedroht Fracking das Ibbenbürener Trinkwasser?“ (PDF 5,15 MB, siehe Anm. 2), Ankündigung auf der ahu-Webseite
IGTL-Notizen zur Info-Veranstaltung der Stadt Ibbenbüren am 23.6.2015 (siehe Anm. 3)

Bisherige Erfahrungen mit Fracking

Die Piratenpartei zu bisherigen Unfällen beim Fracking (aufgelistet bis 24.5.2013)
30.6.2014: Der Regionalrat Münster nimmt Stellung zum Fracking in den Niederlanden
28.7.2014: Bericht über einen erneuten Leitungsschaden im Erdölfeld Scheerhorn (Landkreis Grafschaft Bentheim)
Bürgerinitiative Frackingfreies Hamburg-Harburg: Fracking-Störfälle in Norddeutschland (Einträge bis zum 23.12.2014)
Christoph Hartmann: Energiegewinnung und Risikoabwägung

Allgemeines

Meldung von REUTERS/Mark Blinch/Files: EXXON kauft bestellte Klimastudien (ohne Datum)
22.6.2015 IGTL: Argumente gegen Fracking in Ibbenbüren (und anderswo in Deutschland)

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Anmerkungen

Anmerkung 1: Wiedergabe der Presseberichte der IVZ mit freundlicher Genehmigung der Ibbenbürener Volkszeitung (IVZ)

Anmerkung 2: Dieses Dokument liegt auf dem Server der Stadt Ibbenbüren, wo noch weitere zum Thema Fracking und zum energetischen Qualitätsmanagementsystem der Stadt Ibbenbüren zu finden sind.

Anmerkung 3: Der in der Notiz rot markierte Begriff ist laut Exxon Butoxyethoxyethanol (IUPAC-Nomenklatur: 2-(2-butoxyethoxy)ethanol, Summenformel: C8-H18-O3), Fundstellen 1 und 2. Siehe auch Exxons Darstellung hierzu im Internet.
Zu Cholinchlorid siehe Wikipedia.
(gn)